Island – Tag 9

Island – Tag 9

Mývatn – Víti & Grjótagjá

Pseudo Craters und Wanderung zum Hlíðarfjall

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Route Tag 9
Wanderung Tag 9

An diesem Tag bewegten sich die Trollfreunde wieder in der Umgebung um den Mývatn, sie wollten ihn umrunden. Das erste Ziel war Víti und der Vulkankegel Stóra- Víti. Oben angekommen eröffnete sich den Trollen der Blick auf den wunderschönen, türkisblauen Kratersee. Die Trolle umrundeten den Krater auf einem recht gatschigen Weg, doch Trollfüßen macht das nichts aus. Irgendwann fällt der Dreck schon wieder ab.

Auf dem Weg zur nächsten Sehenswürdigkeit kamen die Trolle an einer heißen Schwefel-Stinkedusche vorbei, die vermutlich vom danebenliegendem geothermalen Kraftwerk gespeist wird. Duschen wollte allerdings keiner der Trolle. 😉 Zu viele Touristen mit Kameras waren in der Nähe.

Danach besichtigten die Trolle die Felsspalte „Grjótagjá“. Diese war mit Wasser gefüllt, leider hatte es 45°Celsius, sonst wären die Trolle gleich hineingehüpft. Das klare Wasser präsentiert sich in den schönsten Blautönen. Besonders dem Türkis-Troll gefielen die Farben, die sie an diesem Tag zu sehen bekamen.

Diese Felsspalte ist auch bekannt aus der Serie Game of Thrones, denn Jon Snow und Ygritte flüchteten sich in diese Höhle um eine gemeinsame Nacht dort zu verbringen. Gedreht wurde allerdings nicht dort, sondern in der Greenbox in LA, da während der Dreharbeiten in Island bitterkalter Winter herrschte. Die Trolle hatten vollstes Verständnis dafür, sie hatten ja schon Kälte im Sommer erlebt.

Über der Grjótagjá konnte man die beiden aufeinandertreffenden Kontinentalplatten erkennen. Die Trolle standen begeistert mit einem Bein auf Europa und einem auf Amerika und probierten zum Teil waghalsige Sprünge von einem Kontinent auf den anderen.

Bei Höfði fanden die Trolle einen gar magischen Weg am Mývatn entlang. Gemütlich spazierten sie durch die saftig grün überwucherte Landschaft, genossen den Anblick von Birken und Fichten und beobachteten Enten, was besonders den Foto-Troll immer sehr freut. Denn Enten sind seine Freunde.

Lavasäulen ragen im See gen Himmel und das glasklare Wasser regte zum Tagträumen an.

Als nächstes hielten die Trolle bei den Pseudokratern im Süden des Mývatn. Diese Schlackekegel entstanden bei Gasexplosionen, als flüssige Lava in den See floss. Das heiße, eingeschlossene Wasser erhitzt sich und bricht explosionsartig durch die Kruste und hinterlässt diese Krater. Die Trolle nannten sie liebevoll „Suppentöpfe“, vielleicht lag es aber auch daran, dass sie hungrig waren.

Nachdem sie ihre Seeumrundung beendet hatten, speisten die Trolle in Vogafjós im „Cowshed“. Mit Blick vom Restaurant durch ein großes Fenster in den Stall genossen die Trolle isländische Köstlichkeiten: Lamm, geräucherten Lachs, Geysir-Brot, selbst produzierten Mozzarella und vieles mehr. Welch ein Genuss für den Gaumen! Mmmm!

Danach fuhren die Trolle gestärkt zum Campingplatz zurück.

Der Stein-Troll, der Foto-Troll und der Türkis-Troll wanderten noch zum Hlíðarfjall, ein Wanderweg führte direkt vom Lager zum Vulkan. Man quert immer wieder den Lavastrom Eldhraun, der 1729 den Ort Reykjahlíð uns seine Kirche nur ganz knapp verfehlt hat.

Der Stein-Troll konnte mal wieder seiner Lieblingsbeschäftigung nachgehen: Steine schmeißen.

Am Rückweg sammelten sie noch Heidelbeeren für den Frühstücksporridge.

Die anderen Trolle holten die Besichtigung des Hverfell-Kraters nach und genossen von dort aus die Aussicht.

Ein wunderschöner Sonnenuntergang beendete den eindrucksvollen Tag.

Text: Kathi

Fotos: Patrick

Die Galerie mit allen Bildern gibt es hier.

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