Island – Tag 10

Island – Tag 10

Von Mývatn zum Goðafoss

Akureyri, Hjalteyri, Siglufjörður und der nördlichste Punkt unserer Reise

Für die Trolle war es Zeit die Gegend um den Mývatn zu verlassen und ihre Reise fortzusetzen. Nachdem auch die Trollmobile wieder gefüttert waren, machten sie sich auf den Weg zum „Goðafoss“. Der Wasserfall der Götter ist ein wunderschöner Wasserfall, der durch das Lavafeld Bárðardalur fließt. Die Trolle hatten wieder Wetterglück und der Wasserfall präsentierte sich geschmückt mit unzähligen Regenbögen. Wie kitschig!

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Route Tag 10

Die Trolle gingen an der linken Seite des Flusses entlang, um den Touristenmassen auf der rechten Seite zu entkommen. Dort konnten sie auch direkt zum Fluss hinunter. Der Stein-Troll und der Offroad-Troll machten sich herrvorragend als Models. 😉 Wer sich fragt, was für ein cooles Band-T-Shirt der Offroad-Troll da trägt, muss sich hier informieren: http://www.whiteplastictape.com

Nach all dem Kitsch machten sich die Trolle auf den Weg Akureyri. Auf dem Weg dorthin nutzen die Trolle jede Gelegenheit stehen zu bleiben um die beeindruckende Landschaft zu genießen.

Ab und zu wird auch der Foto-Troll von einer Kamera erwischt. Er genoss sichtlich die herrliche Aussicht auf den Fjord und wenn er fotografieren kann, ist er sowieso froh.

Akureyri ist eine junge, hippe und freundliche Stadt, besonders beim für die Trolle zur Gewohnheit gewordenen sonnigen Himmel. 😉 Nach einem für Island typischen Mittagssnack, Hot Dogs mit allem Drum und Dran, erkundeten die Trolle die Innenstadt.

Sie stellten fest, dass dies ein wirklich idyllisches Städtchen war. Der Stein-Troll fand ein paar neue Freunde.

Ein Fotoprojekt von einem isländischen Fotografen (SteinaMatt-Photography auf FB) gefiel dem Türkis-Troll wirklich sehr. Bei dem Fotoprojekt geht es um den Respekt alten Menschen gegenüber.

Freundliche Gesichter sieht man auch auf den Hauswänden.

Die Kirche „Akureyrikirkja“ die von einem Hügel aus auf die Stadt hinab blickt, konnten die Trolle leider nicht besichtigen, da sie wg. eines Begräbnisses geschlossen war. Sie ist das Wahrzeichen der Stadt.

KünstlerInnen fühlen sich auch sichtlich wohl hier, überall „stolpert“ man über Kunst.

Sogar Zebrastreifen sind unter KünstlerInnen nicht zwangsläufig gerade. 😉

Die Trolle nutzten die Möglichkeit und deckten sich mit weiteren Souvenirs ein. Der Offroad-Trolle erweiterte seine Sammlung von skandinavischen Sweatern und der Woll-Troll erweiterte seine Woll-Sammlung. Ponchos aus isländischer Wolle halten Trolle schön war.

Im nettesten Café der Stadt auf einem Hügel genossen die Trolle Kaffee und köstlichen Kuchen.

Nachdem sie sich gestärkt hatten, machten sie sich wieder auf den Weg. Sie kamen durch einen Ort namens Dalvik. Die Klippen kurz nach der Ortschaft waren traumhaft schön.

Etwas später kamen sie durch den Ort „Ólafsfjörður“. Während die anderen Trolle ihre Lebensmittelvorräte auffüllten, nutzte der Foto-Troll die Gelegenheit und erkundete den Fischerhafen, der nicht zu überriechen war.

Etwas weiter kamen die Trolle durch den Ort „Siglufjörður“. Die vielen bunten Häuser und der schöne Hafen gefiel den Trollen sehr und sie sahen ihn sich etwas genauer an.

Ein paar der Trolle vergnügten sich mit einer Partie Schach.

Der Honig-Troll schloss neue Bekanntschaften.

Mitten im Nirgendwo machten die Trolle ihren nächsten Halt. Sie waren am nördlichsten Punkt ihrer Reise angekommen.

Zehn Kilometer weiter nördlich befand sich der Polarkreis, doch leider konnten die Trollmobile nicht schwimmen und so genossen sie nur den Ausblick dorthin.

Die Trolle fuhren noch ein Stück an der Nordküste Islands weiter und schlugen ihr Nachtlager in Húnaver auf. Gleich zu Beginn wurden sie von einem riesengroßen Hofhund begrüßt. Später stellte sich heraus, dass es eine Hündin war. Der Flug-Troll schloss sie sofort in sein Herz und freundete sich mit ihr an.

Der Campingplatz ließ auf den ersten Blick keine nennenswerten Besonderheiten erkennen, doch dann fanden die Trolle einen urgemütlichen und relativ warmen Aufenthaltsraum ausgestattet mit Kochplatten, Kochgeschirr und allen Basics, die man so braucht.

Die Trolle genossen den gemütlichen Abend in Kerzenschein mit Tee und gutem Bier namens „Gæðingur“.

Die neue Freundin vom Flug-Troll wich ihm nicht mehr von der Seite. Die Trolle sind sich sogar sicher, dass sie die ganze Nacht ihre Zelte bewachte, denn im Morgengrauen kam der Bauer und Besitzer des Campingplatzes vorbei und pfiff sie zu sich. So beschützt lässt es sich besonders gut schlafen. 🙂

Text: Kathi

Fotos: Patrick/Kathi

Die Galerie mit allen Bildern gibt es hier.

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