Zyklopenküste

Zyklopenküste

Zyklopenküste – Riviera di Ciclopi

Nach unserer Wanderung in Ätnanähe durch den Schnee war das Bedürfnis nach Sonne und Meer recht groß und der dritte Tag unserer Sizilien Reise führte uns zuerst mal an die Zyklopenküste.

Den Namen hat die Riviera di Ciclopi von Homer, der in den bis zu 70m hohen von Lava geformten Türmen Zyklopen erkannte.

Direkt an der Küste gelegen lassen sich die Türme gut mit einem Promenadenspaziergang zwischen Aci Trezza und Aci Castello verbinden.

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Wanderung

Echt Zyklopen besitzen natürlich eine eigene Insel. Diese liegt direkt am Hafen von Aci Trezza und wird logischerweise Zyklopeninsel – Isole dei Ciclopi – genannt.

Vom Hafen aus folgten wir einfach der Promenade und hatten kurz darauf unser Ziel vor Augen – das namengebende Kastell. Auch dieses stammt aus normannischer Zeit, wurde aber immer wieder restauriert und beherbergt ein Museum.

Das Kastell hat die Form eines Schiffes wenn man direkt davor steht und liegt an einem schönen weitläufigen Platz zwischen der Stadt und der Küste.

Zur Eintrittskarte in das Kastell und dem angeschlossen Museum bekommt man auch einen Minireiseführer der einem die Geschichte des Ortes ein wenig näher bringt. Kernaussage: es ist alt.

Von der Spitze hat man eine wunderbare Rundumsicht und man sollte auf keinen Fall den kleinen botanischen (Kakteen) Garten an Deck auslassen.

Am Platz zu Füßen des Kastells legten wir eine Pause ein, genossen das herrliche Wetter und machten uns kurz nach Mittag auf den Rückweg nach Aci Trezza.

Das Video zum Spaziergang an der Zyklopenküste und dem Besuch des Kastells vermittelt ein paar weitere Eindrücke.

Savoca

Das zweite Ziel an diesem Tag hieß Savoca. Die kleine Gemeinde unweit unserer Unterkunft gehört zu den I borghi più belli d’Italia – einer Vereinigung der schönsten Orte Italiens. Die Ortschaft liegt zwar nur ein paar Kilometer von der Küste entfernt aber auf über 300m Seehöhe. Dementsprechend steil und kurvig ist die Straße hinauf.

Zwischen den auf mehreren Hügeln gelegenen Kirchen und antiken Gebäuden lässt es sich wunderbar spazieren. Von vielen Punkten aus hat man eine hervorragende Aussicht auf die Küste und das gebirgige Hinterland.

Höhepunkt und wahrscheinlich der Hauptgrund für die meisten Touristen Savoca zu besuchen, ist die berühmte Bar Vitelli. Hier wurde seinerzeit, wie auch im restlichen Ort, Szenen aus dem Film Der Pate gedreht. Grund genug um täglich Busse voller Touristen den Berg hinauf zu karren. Trotz allem ist die Bedienung sehr nett und wir teilten uns die Bar kurz vor Sonnenuntergang nur mehr mit sehr wenigen Leuten. Der Kaffee, das Cannoli und das Tiramisu waren ausgezeichnet und die untergehende Sonne trug ihren Teil zur schönen Stimmung bei.

Gestärkt machten wir uns auf den kurzen Heimweg und freuten uns auf unseren letzten Tag auf Sizilien der uns zur Insel Vulcano führen sollte.

Auch von Savoca gibt es ein kurzes Video.

Die Galerie mit allen Bildern gibt es hier.

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